Stiftungen der Heimat

Mit Sonnenschein hat die Rainer Markgraf Stiftung am 3. Juli ihren Sommerempfang gefeiert. Rund 80 geladene Gäste fanden sich dazu im Garten der Villa Markgraf ein. Der Vorstandsvorsitzende Florian Prosch begrüßte die Gäste aus den verschiedensten Netzwerken der Stiftung auch im Namen seiner Vorstandskollegin Gabriele Hohenner und den anwesenden Stiftungsratsmitgliedern Prof. Dr. Christiane Fritze, Liborius Gräßmann und Tobias Reiß.

Besonders freute sich Florian Prosch über die Teilnahme ausgewählter Stiftungen aus der Region an der Podiumsdiskussion zum Thema „Stiftungen unserer Heimat“. Diese wurde von Klaudia Ruminska (TV Oberfranken) moderiert. Ihre erste Frage ging an Stefan Seewald. Er ist Geschäftsführer der Oberfrankenstiftung. Von ihm wollte sie mehr zur regionalen Verbundenheit und zur Geschichte der Oberfrankenstiftung erfahren. Mit seiner Antwort ging er auf die Entstehung der Stiftung ein. Sie soll die Region stärken und fördert deshalb beispielsweise in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Forschung, Kultur und Denkmalpflege. Schon zu Beginn wurde deutlich, dass die regionalen Stiftungen eng zusammenarbeiten. So gibt es immer wieder gemeinsame Projekte wie etwa mit der Adalbert-Raps-Stiftung, die durch Florian Schneider vertreten war. Er ist Vorstandsmitglied der Adalbert-Raps-Stiftung und erläuterte in der Diskussion das Projekt „Helden der Heimat“ sowie den „Heinersreuther Hof“ als einen besonderen Ort im Eigentum der Stiftung. Auch die Oberpfalz war in der Runde vertreten. Der neue Vorstandsvorsitzende der LUCE-Stiftung mit Sitz in Weiherhammer, Severin Hirmer, erklärte nicht nur die Namensherkunft von LUCE – das Wort steht für die Stifter Lars und Christian Engel – sondern auch das Bildungsangebot der Stiftung und die Bedeutung für die nördliche Oberpfalz. Gabriele Hohenner und Florian Prosch nutzten den Austausch um auf die Arbeit der Rainer Markgraf Stiftung näher einzugehen. Aufschlussreich waren ergänzte Erklärung von Norbert Hübsch. Er war für Regierung von Oberfranken mit dabei. Die Regierung fungiert als Stiftungsaufsicht in Oberfranken und berät Menschen bei der Errichtung einer Stiftung sowie Menschen in der Verantwortung für die Verwaltung einer Stiftung.

Klaudia Ruminska zeigte sich am Ende überrascht, welches Potential die Stiftungen unserer Heimat für die Region bieten. Bei den anschließenden Gesprächen bestätigten dies auch die Gäste und zeigten sich dankbar über die Einladung und die Möglichkeit im Rahmen der Podiumsdiskussion mehr über die Hintergründe der Stiftungslandschaft erfahren zu haben.

Der laue Sommerabend war ideal um Netzwerke zu pflegen und zu bilden. Im Gewölbe wurde dazu ein liebevoll angerichtetes Buffet angeboten und erfrischende Drinks an der Bar gezaubert.

Fotos: Lena Remmert