Neues Projekt in Weiden

Bayreuth/Weiden. (rms) Ein Projekt für die Jugend in der Stadt Weiden (Oberpfalz) fördert die Rainer Markgraf Stiftung in den nächsten dreieinhalb Jahren: Jugend stärken im Quartier. Das Projekt wird von der Stadt Weiden getragen und von zwei Bundesministerien mitfinanziert. Die Stiftung fördert die Maßnahme mit insgesamt 120.000 Euro.

Für das Bundesweit angebotene Projekt „Jugend stärken im Quartier“ bündeln erstmalig zwei Bundesministerien in einem gemeinsamen Programm Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF): Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) unterstützen in der aktuellen ESF-Förderperiode Angebote für junge Menschen zur Überwindung von sozialen Benachteiligungen und individuellen Beeinträchtigungen am Übergang von der Schule in den Beruf. Der Schwerpunkt liegt in den Gebieten der „Sozialen Stadt“ und vergleichbaren Brennpunkten.

Die Stadt Weiden beteiligt sich jetzt zum wiederholten Mal am Bundesprogramm des Europäischen Sozialfonds „Jugend stärken im Quartier“. In einem Pressegespräch stellte der Weidener Oberbürgermeister Kurt Seggewiß zusammen mit den ausführenden Verantwortlichen und der Rainer Markgraf Stiftung das Projekt vor.

Das ressortübergreifende Europäische-Sozialfond-Projekt fördert Jugendliche mit Startschwierigkeiten beim Übergang von der Schule in die Berufswelt. Die jungen Menschen erfahren Unterstützung bei der Arbeitssuche, erhalten Einladungen zu Beratungsgesprächen und erfahren auch Einzelfallhilfe. Eine individuelle Hilfe also auf dem Weg in Richtung Ausbildung und Arbeit. Zudem verfolgt das Projekt auch die soziale Integration.

Neben der Förderung durch die Rainer Markgraf Stiftung fließen auch Mittel der Maria-Seltmann-Stiftung (Weiden) und der Simultanen Hospitalstiftung Weiden in das Projekt. Den größten Beitrag mit 120.000 Euro leistet die Rainer Markgraf Stiftung.

Der Oberbürgermeister und weitere Bildungsbeauftragte stellten das Projekt der Öffentlichkeit vor.
Sitzend von links: Susanne Römisch, Elisabeth Weiß, Birgit Gerlach-Kneißl, Alexandra Steinl-Kick, Julia Zimmermann.
Stehend von links: Hermann Hubmann, Julia Lenhart, Florian Prosch, Susanne Reinhardt, Kurt Seggewiß.
Foto: Jürgen Wilke