Neues Projekt in Bamberg
Bayreuth/Bamberg. (rms) Um jungen Menschen einen erfolgreichen Start in das Berufsleben zu ermöglichen, initiierte das Don Bosco Jugendwerk bereits 2008 zusammen mit der Dr. Ursula Schmid-Kayser Stiftung das Projekt „Schüler.Bilden.Zukunft“ in Stadt und Landkreis Bamberg. Ziel ist die personalen, sozialen und fachlichen Kompetenzen junger Menschen zu stärken und sie auf der Suche nach ihrem Platz in der Gesellschaft und in der Arbeitswelt zu unterstützen. Jetzt steigt auch die Rainer Markgraf Stiftung als Projektpartner ein.
Im Fokus der Initiative stehen Schülerinnen und Schüler sowie unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und Geflüchtete im jungen Erwachsenenalter. Entsprechend dem Grundsatz des Don Bosco Jugendwerks unterstützt das Projekt vor allem benachteiligte Kinder und Jugendliche, die häufig aus bildungsfernen Schichten kommen und von ihrem häuslichen Umfeld nur wenig Unterstützung erfahren. Inhaltlich gliedert sich das Projekt in drei Bereiche:
Mit Musik Grenzen überwinden und Verbindung stiften
Für das Projekt arbeitet „Schüler.Bilden.Zukunft“ eng mit dem Lehrstuhl für Musikpädagogik und Musikdidaktik der Otto-Friedrich Universität Bamberg zusammen. Mit der Realisierung des Projektes möchte „Schüler.Bilden.Zukunft“ einen Beitrag zur Stärkung der Sozialkompetenz und der musikalischen Kompetenz von Kindern leisten. Das Projekt richtet sich zudem an Studierende, die in ihrem späteren Berufsleben Kinder und Jugendliche auf vielfältige Art und Weise mit Musik in Verbindung bringen möchten.
Lernförderung
Damit Schülerinnen und Schüler ein fachlich solideres Fundament einer schulischen Bildung erlangen können, unterstützt „Schüler.Bilden.Zukunft“ sie mit dem Projekt Lernförderung. Die Kooperation mit der Professur für Arbeitswissenschaften ermöglicht es, dass Lehramtsanwärter über das ganze Schuljahr hinweg in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch an Bamberger Mittelschulen unterrichten und gibt den Schülern die Chance sich in ihren fachlichen Kompetenzen zu verbessern.
Integrations- und Schülerpatenschaften
Junge minderjährige Menschen, die ihre Heimat verlassen haben sind in vielerlei Hinsicht benachteiligt und benötigen besondere Unterstützung. Sie brauchen Menschen, die sich ihrer Annehmen und sie begleiten. Die Integrationspatenschaft widmet sich der Begleitung von Paten und Patenkind.
Ähnliche sind die Schülerpatenschaften angelegt: Ehrenamtliche Paten unterstützen mit ihrer persönlichen Lebens- und Berufserfahrung Schülerinnen und Schüler in einer Begleitung. Die Patenschaft beginnt in der Regel in der 8. Klasse und endet in den ersten Monaten der Ausbildung. Unser Ziel ist es, damit den Schülern den Übergang von der Schule in den Beruf zu erleichtern.
Weitere Infos: www.donbosco.de
