Seminar eröffnet neues Denken zur Unternehmensführung

Bayreuth/Speinshart. (rms) Ziemlich beeindruckt zeigten sich die Teilnehmer eines zweitägigen Seminars über den tiefen Reichtum der Regel des heiligen Benedikt von Nursia. Die Geschäftsleitung des Bauunternehmens W. Markgraf GmbH & Co KG und Mitglieder des Stiftungsrates der Rainer Markgraf Stiftung hatten sich zusammen mit Frau Irene Markgraf zum Seminar „Führen in Achtsamkeit“ am 8. und 9. April 2016 in der Internationalen Begegnungsstätte Kloster Speinshart getroffen. Die Referenten Anselm Bilgri und Dr. Nikolaus Birkl eröffneten neue Aspekte zur Unternehmensführung. Die Seminarteilnehmer sahen in der Struktur des Klosters nach der Regel des heiligen Benedikt viele Ähnlichkeiten zum täglichen Betrieb eines Bauunternehmens. Gerade der Austausch zu den inhaltlichen Themen der Seminarveranstaltung regte zum weiteren Nachdenken innerhalb dieser Gruppe an.

Anselm Bilgri eröffnete mit seinen Ausführungen über die historische Entwicklung der klösterlichen Tradition und der Regel des heiligen Benedikt einen geschichtlichen und spirituellen Zugang zum Thema. Mit seinen Ausführungen zur Gelassenheit und Achtsamkeit gab Dr. Nikolaus Birkl Impulse über den Umgang mit Mitmenschen nachzudenken. Ruhe und Gelassenheit gehören für die beiden Referenten wesentlich zur überlegten und achtsamen Führung eines Unternehmens. Deshalb gab es auch Anregungen für Übungen in die Stille hinein. Die Atmosphäre des Klosters Speinshart bildete dafür einen idealen Rahmen.

Neben den inhaltlichen Themen des Seminars gab es auch die Gelegenheit zu einem Rundgang durch die Räume der Internationalen Begegnungsstätte. In den letzten Jahren wurde das barocke Kloster umfangreich saniert und ein Seminar- und Tagungsbetreib eröffnet. Die Teilnehmer der Geschäftsleitung und der Rainer Markgraf Stiftung fanden in den Pausen Zeit für Begegnungen und Gespräche.

Die Teilnehmer des Seminar mit den beiden Referenten