Forschungszentrum RUN wird ausgezeichnet
In diesem Jahr geht der Rainer-Markgraf-Preis an ein Forschungszentrum in Regensburg. Mit dem Regensburg Center for Ultrafast Nanoscopy (RUN) verfügt die Universitätsstadt über eines der modernsten Forschungszentren für die Untersuchung ultraschneller Prozesse auf atomarer und molekularer Ebene. Der interdisziplinäre Ansatz bringt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Physik, Chemie und Biologie zusammen. Mit den schnellsten atomar auflösenden Mikroskopen der Welt werden grundlegende Fragen über die Dynamik von Materie erforscht.
Somit leistet das RUN einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung zukunftsweisender Technologien und engagiert sich darüber hinaus intensiv in der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Doktorandinnen und Doktoranden erhalten die Möglichkeit, in einem international geprägten Umfeld zu arbeiten und modernste Forschungsmethoden kennenzulernen.
Die wissenschaftliche Stärke des RUN beruht auf der Kombination von Quantenphysik, atomarer Nanowissenschaft und Strukturbiologie. Das unter der Leitung und Initiative von Rupert Huber, Jascha Repp, Ralph Witzgall und Christine Ziegler entstandene Zentrum gehört zu den bedeutendsten Forschungsstandorten für ultraschnelle Nanoskopie in Deutschland und weltweit.
Der Präsident der Universität Regensburg, Prof. Dr. Udo Hebel, hatte das RUN für den Rainer-Markgraf-Preis 2026 nominiert: „Es freut mich sehr, dass mit dem RUN ein international höchstrenommiertes Forschungszentrum ausgezeichnet wird, welches neben exzellenter interdisziplinärer Forschung auch großen Wert auf die Förderung von Nachwuchswissenschaftler:innen legt.“
Der Rainer-Markgraf-Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Anfang November wird der Preis im Rahmen eines Festaktes dann in der Villa Markgraf übergeben.